Entkernung eines Gebäudes in NRW – Rückbau bis auf den Rohbau

Leistung

Entkernung in NRW – sauberer Rückbau bis auf die tragende Substanz

Vor jeder gelungenen Sanierung steht ein leeres Gebäude. Bei einer Entkernung entfernen wir alles, was nicht tragend ist: Bodenbeläge, Estrich, Trockenbau, Türen, Leitungen, Sanitärobjekte, Heizung und Einbauten. Getrennt nach Fraktionen, mit Containern vor der Tür, mit Nachweisen für Ihre Unterlagen – und mit Anrechnung des enthaltenen Altmetalls.

Eine Entkernung ist Handwerk mit Reihenfolge. Wer zuerst den Estrich stemmt und danach die Leitungen sucht, arbeitet doppelt. Wir gehen strukturiert vor: erst räumen, dann demontieren, dann trennen, dann abbrechen. So bleibt die Baustelle begehbar, die Container werden sortenrein befüllt und die Entsorgungskosten bleiben kalkulierbar.

Wir entkernen Wohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser, Ladenlokale, Büroetagen, Praxen, Gastronomie und Hallen – in ganz Nordrhein-Westfalen, mit eigenem Personal und eigenen Fahrzeugen.

ℹ Entkernung auf einen Blick

  • • Kompletter Innenrückbau bis auf die tragende Konstruktion
  • • Sortenreine Trennung: Bauschutt, Holz, Metall, Gips, Kunststoff
  • • Container werden gestellt, getauscht und abgefahren
  • • Altmetall wird bewertet und vom Preis abgezogen
  • • Festpreis nach kostenloser Besichtigung, Entsorgungsnachweise inklusive

Was wird bei einer Entkernung entfernt?

Ziel ist der besenreine Rohbau. Was am Ende steht, sind Außenwände, tragende Innenwände, Decken, Treppenhauskern und Dach. Alles andere kommt heraus.

BereichWird entferntEntsorgungsweg
BödenTeppich, Laminat, Parkett, Fliesen, EstrichBauschutt / Holz
WändeTrockenbau, nichttragende Mauern, Tapeten, PutzGips / Bauschutt
DeckenAbgehängte Decken, Paneele, DämmungHolz / Dämmstoff
SanitärWC, Waschbecken, Wanne, Dusche, LeitungenKeramik / Metall
HeizungKessel, Speicher, Heizkörper, RohrleitungenAltmetall, mit Anrechnung
ElektroKabel, Verteiler, Leuchten, SchalterKabelschrott / Elektroschrott
ÖffnungenInnentüren, Zargen, Fenster, RolllädenHolz / Metall / Glas
EinbautenKüche, Einbauschränke, Theken, LadenbauSperrmüll / Wertstoffe
Entkernungsarbeiten mit getrennten Fraktionen auf der Baustelle

Ablauf einer professionellen Entkernung

  1. Besichtigung: kostenlos vor Ort. Wir erfassen Flächen, Aufbauten, Zugänge, Stellflächen für Container und mögliche Schadstoffe.
  2. Angebot: verbindlicher Festpreis mit klarer Leistungsbeschreibung und angerechnetem Metallwert.
  3. Vorbereitung: Medien abstellen und sichern, Staubschutz aufbauen, Wege schützen, Container stellen.
  4. Räumen: lose Gegenstände, Möbel, Restinventar raus – ohne das geht kein sauberer Rückbau.
  5. Demontage: Technik, Sanitär, Heizung, Elektro, Türen und Fenster werden ausgebaut statt zerschlagen.
  6. Rückbau: Trockenbau, Estrich, Beläge, nichttragende Wände.
  7. Trennung und Abtransport: Fraktion für Fraktion in den passenden Container.
  8. Übergabe: besenreiner Rohbau, Fotodokumentation und Entsorgungsnachweise.

Wann ist eine Entkernung sinnvoll?

Fast jede grundlegende Modernisierung beginnt mit einer Entkernung. Typische Anlässe sind:

  • Kernsanierung eines Altbaus oder einer geerbten Immobilie
  • Umnutzung – aus dem Ladenlokal wird eine Wohnung, aus dem Büro eine Praxis
  • Wasser-, Brand- oder Schimmelschaden mit umfangreicher Substanzentfernung
  • Neuaufteilung der Grundrisse in einem Mehrfamilienhaus
  • Vorbereitung eines Verkaufs, bei dem der Käufer den Rohbau übernehmen möchte
  • Mieterwechsel im Gewerbe – Ladenbau raus, Fläche neutral übergeben

In vielen Fällen reicht auch ein Teilrückbau. Wer nur den Keller freibekommen will, findet unter Kellerentkernung die passende, deutlich günstigere Variante.

Schadstoffe: der Punkt, an dem Erfahrung zählt

Gebäude aus den Jahren vor 1993 enthalten häufig asbesthaltige Materialien – in Bodenklebern, Vinyl-Asbest-Platten, Rohrisolierungen, Dachplatten oder Spachtelmassen. Auch künstliche Mineralfasern aus alten Dämmungen und teerhaltige Kleber sind verbreitet. Solche Stoffe erkennt man nicht immer auf den ersten Blick, aber man erkennt die Verdachtsmomente.

Unser Vorgehen ist eindeutig: Bei Verdacht wird an dieser Stelle nicht weitergearbeitet. Es folgt eine Materialprobe im Labor, und falls sich der Verdacht bestätigt, übernimmt ein zugelassener Sanierungsfachbetrieb diesen Teilbereich nach den geltenden Regelwerken. Erst danach geht die reguläre Entkernung weiter. Das kostet ein paar Tage – und schützt Gesundheit, Nachbarn und Ihr Bauvorhaben vor erheblich größeren Problemen.

Container für sortenreine Entsorgung bei der Entkernung

Entsorgung, Container und Nachweise

Die Entsorgung ist bei einer Entkernung der größte Kostenblock – und genau dort entscheidet sich, ob ein Angebot realistisch ist. Wer alles in einen Mischcontainer wirft, zahlt am Ende deutlich drauf, weil Mischabfall pro Tonne am teuersten ist. Deshalb trennen wir konsequent an der Quelle: Bauschutt, Holz, Metall, Gips, Dämmstoffe, Kunststoffe und Restmüll bekommen jeweils ihren Behälter.

Wir organisieren die Container, kümmern uns um Stellgenehmigungen im öffentlichen Raum, tauschen bei Bedarf und liefern am Ende die Entsorgungsnachweise. Für Bauherren, Eigentümergemeinschaften und Verwaltungen ist diese Dokumentation oft Pflicht – bei uns ist sie Standard. Wie das im laufenden Baubetrieb aussieht, zeigt auch unsere Seite Baustellenentsorgung.

Altmetall senkt Ihre Kosten

In jedem entkernten Gebäude steckt Metall: Heizkörper, Kupferrohre, Kabel, Stahlzargen, Blechkanäle, Geländer, Stahlträger im Anbau. Dieses Material ist kein Abfall, sondern ein Rohstoff mit Tagespreis. Wir wiegen es, bewerten es und ziehen den Erlös direkt vom Angebot ab.

Bei einem Einfamilienhaus mit alter Heizungsanlage und Kupferinstallation kommt so schnell ein vierstelliger Gegenwert zusammen. Wie die Bewertung im Detail funktioniert, erklären wir unter Metallankauf.

Ausgebautes Altmetall aus einer Entkernung wird zur Verwertung sortiert

Entkernung im bewohnten Gebäude

In Mehrfamilienhäusern läuft die Entkernung einer Wohnung fast immer bei laufendem Betrieb. Nachbarn wohnen weiter, Kinder spielen im Hof, das Treppenhaus wird genutzt. Wir arbeiten deshalb mit Staubschutzwänden, abgeklebten Türen, Bodenschutz im Treppenhaus und festen Arbeitszeiten – in der Regel werktags zwischen sieben und siebzehn Uhr.

Ein kurzer Aushang im Hausflur vor Beginn nimmt viel Unruhe heraus. Auf Wunsch übernehmen wir das und benennen einen Ansprechpartner vor Ort, der für Rückfragen erreichbar ist. Das klingt nach Kleinigkeit, entscheidet in der Praxis aber darüber, ob eine Baustelle reibungslos läuft.

Was eine Entkernung kostet – und wovon es abhängt

Pauschalpreise ohne Besichtigung sind unseriös. Trotzdem lässt sich der Rahmen benennen: Für Wohngebäude bewegen sich Entkernungen inklusive Entsorgung meist zwischen 40 und 100 Euro pro Quadratmeter. Nach oben treiben den Preis vor allem dicke Estriche, verklebte Beläge, schwer zugängliche Etagen ohne Aufzug, enge Innenstadtlagen ohne Containerstellfläche und Schadstofffunde. Nach unten wirken hoher Metallanteil, gute Zufahrt, Erdgeschosslagen und zusammenhängende Flächen.

Unser Angebot enthält Personal, Werkzeug, Container, Transport, Entsorgung und Nachweise. Nachträge gibt es nur, wenn sich der Umfang tatsächlich ändert – etwa weil hinter einer Verkleidung eine zweite Wand auftaucht. Auch das besprechen wir vorher und nicht in der Schlussrechnung.

Häufige Fragen zur Entkernung

Entkernung bedeutet, ein Gebäude bis auf die tragende Konstruktion zurückzubauen. Estriche, Bodenbeläge, Trockenbauwände, Türen, Fenster, Leitungen, Sanitärobjekte, Heizungen und Einbauten werden entfernt. Stehen bleiben Außenwände, tragende Innenwände, Decken und Dach.
Die Kosten hängen von Fläche, Bauzustand, Zugänglichkeit und Entsorgungsmenge ab. Als grober Rahmen gelten für Wohngebäude etwa 40 bis 100 Euro pro Quadratmeter inklusive Entsorgung. Erst nach einer Besichtigung nennen wir einen belastbaren Festpreis.
Eine Wohnung von 80 Quadratmetern ist meist in zwei bis fünf Arbeitstagen entkernt. Ein Einfamilienhaus braucht eine bis zwei Wochen, größere Objekte entsprechend länger. Der Abtransport läuft parallel.
Reine Entkernungen ohne Eingriff in die Statik sind in der Regel genehmigungsfrei. Sobald tragende Wände, Decken oder das Dach betroffen sind, ist eine Abstimmung mit Statiker und Bauamt nötig. Bei denkmalgeschützten Gebäuden gelten zusätzliche Auflagen.
Bei allem, was über den reinen Innenausbau hinausgeht, arbeiten wir mit einem Statiker zusammen. Tragende Bauteile werden nicht ohne Freigabe angerührt.
Asbestverdächtige Materialien und künstliche Mineralfasern dürfen nur von Fachbetrieben mit entsprechender Zulassung entfernt werden. Wir erkennen den Verdacht, stoppen die Arbeit an der Stelle und binden einen Sanierungsfachbetrieb ein.
Ja. Bauschutt, Holz, Kunststoff, Gips, Dämmstoffe und Metall werden getrennt, in passende Container geladen und zu zugelassenen Anlagen gefahren. Sie erhalten die Entsorgungsnachweise.
Ja. Heizkörper, Rohre, Kabel, Stahlträger und Blechteile haben einen Materialwert. Dieser wird nach Tagespreis ermittelt und vom Angebot abgezogen.
Ja. In Mehrfamilienhäusern entkernen wir einzelne Wohnungen bei laufendem Betrieb. Staubschutzwände, Bodenschutz im Treppenhaus und feste Arbeitszeiten gehören dann zum Konzept.
Ja. Kessel, Speicher, Rohrleitungen und Heizkörper bauen wir aus und führen sie der Verwertung zu. Gas- und Ölanschlüsse werden vorher fachgerecht stillgelegt.
Ja. Wir organisieren Größe, Standplatz, Standzeit und – wo nötig – die Genehmigung für Aufstellflächen im öffentlichen Raum.
Ja. Auf Wunsch dokumentieren wir Zustand vor Beginn, Zwischenstände und Übergabe. Für Eigentümer, Banken und Versicherungen ist das oft hilfreich.

Entkernung anfragen

Beschreiben Sie uns das Objekt: Fläche, Baujahr, Etage, Zustand und Zeitfenster. Wir kommen zur kostenlosen Besichtigung und liefern ein Festpreisangebot, mit dem Sie planen können.

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